Magisterkurse Kommunikationsforschung und Phonetik im WS 10/11
Im kommenden Wintersemester werden die folgenden Kurse angeboten:
HP Praat-Meisterkurs
Dr. Jörg Mayer
Mi 14-16h im Pavillon
In dem Praktikum werden zunächst die Grundlagen der Arbeit mit Praat vertieft und geübt. Dazu gehören die verschiedenen Analysemethoden, Annotationstechniken und die Möglichkeiten der graphischen Dokumentation. Je nach Vorwissen und Interesse werden anschließend fortgeschrittene Inhalte behandelt, wie z.B. Praat-Scripting, Experiment-MFC, Signalmanipulation usw.
Veranstaltungsbeginn: 20.10.2010
HS Diskursprosodie
Dr. Jörg Mayer
Do 14-16h im Pavillon
Eine wichtige Funktion der Prosodie in der gesprochenen Sprache ist die Gliederung von Äußerungen. Durch die Variation von Dauer-, Intensitäts- und Grundfrequenzmerkmalen können z.B. Wortgrenzen oder die einer Äußerung zugrundeliegende syntaktische Phrasierung markiert werden. Eine weitere
Gliederungsebene, die sich ebenfalls in der prosodischen Realisierung von Äußerungen wiederfinden lässt, ist die Diskursstruktur. Eine Beobachtung, die in der diskursprosodischen Forschung als relativ gesichert gelten kann, ist z.B., dass Äußerungen, die einen neuen Gesprächsgegenstand einführen, mit expandiertem "pitch range" realisiert werden. Das Seminar beschäftigt sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen dieser Art der phonetisch-prosodischen Merkmale und ihrer diskursgliedernden Funktion, als auch mit der praktischen Anwendung in Korpusanalysen und Experimenten.
Eine wichtige Funktion der Prosodie in der gesprochenen Sprache ist die Gliederung von Äußerungen. Durch die Variation von Dauer-, Intensitäts- und Grundfrequenzmerkmalen können z.B. Wortgrenzen oder die einer Äußerung zugrundeliegende syntaktische Phrasierung markiert werden. Eine weitere
Gliederungsebene, die sich ebenfalls in der prosodischen Realisierung von Äußerungen wiederfinden lässt, ist die Diskursstruktur. Eine Beobachtung, die in der diskursprosodischen Forschung als relativ gesichert gelten kann, ist z.B., dass Äußerungen, die einen neuen Gesprächsgegenstand einführen, mit expandiertem "pitch range" realisiert werden. Das Seminar beschäftigt sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen dieser Art der phonetisch-prosodischen Merkmale und ihrer diskursgliedernden Funktion, als auch mit der praktischen Anwendung in Korpusanalysen und Experimenten.
Veranstaltungsbeginn: 21.10.2010
Vorlesung: Experimente in der Linguistik
apl. Prof. Dr. Ulrich Schade
Do 18-20h im Hörsaal der alten Sternwarte
Veranstaltungsbeginn: 21.10.2010
Vorlesung: Grammatik und Parsing
PD Dr. Berthold Crysmann
Fr 12-14h im Pavillion
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über aktuelle
Grammatikformalismen, wie sie in der Computerlinguistik
eingesetzt werden: (Probabilistic) Context-free
Grammar ((P)CFG), Head-driven Phrase Structure Grammar (HPSG),
Lexical Functional Grammar (LFG) und LTAG/FTAG.
Nach einer Einführung in die formalen Eigenschaften und die
Funktionsweise dieser Formalismen werden vor allem die
wesentlichen Verfahren vorgestellt, mit denen diese
Grammatikformalismen effizient verarbeitet werden können.
Ein weiterer, wichtiger Aspekt, der in dieser Veranstaltung
abgedeckt wird, ist die Behandlung von Ambiguität in der
syntaktischen Verarbeitung: hier werden wir uns mit den beiden
wesentlichen Techniken vertraut machen, nämlich
Unterspezifikation und (probabilistische) Disambiguierung.
Bei entsprechenden Leistungen kann auch ein Seminarschein bzw.
Praktikumsschein erworben werden.
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über aktuelle
Grammatikformalismen, wie sie in der Computerlinguistik
eingesetzt werden: (Probabilistic) Context-free
Grammar ((P)CFG), Head-driven Phrase Structure Grammar (HPSG),
Lexical Functional Grammar (LFG) und LTAG/FTAG.
Nach einer Einführung in die formalen Eigenschaften und die
Funktionsweise dieser Formalismen werden vor allem die
wesentlichen Verfahren vorgestellt, mit denen diese
Grammatikformalismen effizient verarbeitet werden können.
Ein weiterer, wichtiger Aspekt, der in dieser Veranstaltung
abgedeckt wird, ist die Behandlung von Ambiguität in der
syntaktischen Verarbeitung: hier werden wir uns mit den beiden
wesentlichen Techniken vertraut machen, nämlich
Unterspezifikation und (probabilistische) Disambiguierung.
Bei entsprechenden Leistungen kann auch ein Seminarschein bzw.
Praktikumsschein erworben werden.
Vorlesung V5 "Linguistik einzelner Sprachen"
PD Dr. Berthold Crysmann
Do und Fr 10-12h im Hörsaal der alten Sternwarte
Bemerkung: Die Veranstaltung setzt sich aus Vorlesung und Übung zusammen. Beide Veranstaltungen müssen belegt werden.

