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Vortrag J. Schmitz Samstag
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<!doctype html public "-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en"> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1"> <meta name="GENERATOR" content="Mozilla/4.76 [en] (Win98; U) [Netscape]"> <!-- HTML generated by Interleaf 7 --> </head> <body bgcolor="#FFFFFF"> <i>Feelings are the germ and starting point of</i> <br><i>cognition, thoughts the developped tree.</i> <br>W. James <center> <h1> <b>Gefühle als Basis von Kommunikation</b></h1></center> <center> <h2> Jutta Schmitz</h2></center> <h3> <font face="helvetica,arial,sansserif">Summary</font></h3> <p align="justify"> <font face="helvetica,arial,sansserif">Feelings are valued in science wholesale negatively. However a lot of reputed scientists (some of them are listed in the literature below) tried to show that feelings are more than a counterpart to mind; feelings are the condition that mind can operate best. The more people neglect and suppress their feelings and emotions the more they are inclined to behave and to act irrational.</font> <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER><font face="helvetica,arial,sansserif">Johann G. Juchem has shown beyond that the philosophy from Leibniz and Schopenhauer as well as the quantentheory gives an explanation that there is an energetic movement, which connects all lively subjects and which is perceptible as emotion. "Feelings are the origin of cognitional energy". Cognition means emotions, phantasy, intuition as well as mind and reason. But only the mind is able to produce consciousness, to distinguish between the different cognitions, to create and to defend identity. This implicates far-reaching consequences for communication, understanding and <i>verstehen</i>.</font></p> <h3> <font face="helvetica,arial,sansserif">Zusammenfassung</font></h3> <p align="justify"><font face="helvetica,arial,sansserif">Gefühle werden in der Wissenschaft weitgehend negativ bewertet. Jedoch haben viele namhafte Wissenschaftler (einige von ihnen sind im Literaturverzeichnis aufgeführt) gezeigt, daß Gefühle mehr als nur ein Gegenstück zum Verstand sind; Gefühle sind die Bedingung dafür, daß der Verstand optimal arbeiten kann. Je mehr Menschen ihre Gefühle und Empfindungen vernachlässigen und unterdrücken, desto mehr neigen sie dazu, sich irrational zu verhalten und zu handeln.</font> <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER><font face="helvetica,arial,sansserif">Johann G. Juchem hat darüber hinaus gezeigt, daß die Philosophie von Leibniz und Schopenhauer, ebenso wie die Quantentheorie eine Erklärung dafür geben, daß es eine energetische Bewegung gibt, die alle Lebewesen miteinander verbindet und die als Emotion wahrnehmbar ist. "Das Gefühl ist der Ursprung kognitiver Energie". Kognition bedeutet Emotion, Phantasie, Intuition genauso wie Verstand und Vernunft. Aber nur der Verstand ist in der Lage, Bewußtsein zu erzeugen, zwischen den verschiedenen Kognitionen zu unterscheiden, eine Identität zu erschaffen und sie zu verteidigen. Dies impliziert weitreichende Konsequenzen für die Kommunikation, für die Verständigung und das Verstehen.</font></p> <br> <br> <br> <p align="justify">Als langjährige Schülerin von Prof. Juchem ist es mir eine Freude, heute hier einen Vortrag zu halten, der meine Anerkennung und Dankbarkeit ausdrücken soll. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Ich bin dankbar, daß ich viele Jahre lang seine Vorlesungen und Seminare besuchen konnte, was keine Selbstverständlichkeit war, da er aufgrund der Umstrukturierung dieses Institutes weder die finanzielle noch wissenschaftliche Anerkennung erhalten hat, die ihm zugestanden hätte. Daß er dennoch für uns Studierende soviel Engagement gezeigt hat, kann nicht oft genug dankend hervorgehoben werden. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Meine Anerkennung bezieht sich aber nicht nur auf diese großzügige und hilfsbereite Charaktereigenschaft von Prof. Juchem sondern auch auf sein Wissen, welches in all den Jahren nicht starr blieb, sondern sich beständig weiterentwickelte und verfeinerte. Dieses Wissen hat er uns Studierenden klar und lebendig in seinen Seminaren und Büchern nahegebracht. <p align="justify">Mein Vortrag beschäftigt sich mit einem Aspekt, den Prof. Juchem in seiner jüngsten Veröffentlichung "Kommunikationssemantik" (1998) herausgearbeitet hat; die Bedeutung von Gefühlen. Er ist nicht der einzige, der sich darüber Gedanken gemacht hat und man kann sogar heutzutage einen Trend feststellen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Dennoch muß man nach wie vor festhalten, daß Mut dazu gehört, erst recht, wenn man ein Mann ist und einen wissenschaftlichen Beitrag veröffentlicht. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Sie alle werden mir sicher zustimmen, daß auch heute noch Wissenschaft mit Rationalität verbunden wird, mit klarem, präzisem, vernünftigem Denken und Handeln. Gefühle und Irrationalität werden in der Wissenschaft als Ausrutscher betrachtet, die, wenn überhaupt im Privatleben einen Platz zugewiesen bekommen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Und Sie werden mir auch alle sicher zustimmen, daß es immer noch so ist, daß Männern eine größere Fähigkeit zugeschrieben wird, rational und vernünftig zu denken und zu handeln. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Auch die Tatsache, daß es eine Frau ist, die einen Vortrag hält, der von Gefühlen handelt und ihnen sogar grundlegendes zuschreibt, kann dieses Vor-Urteil nur bekräftigen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Dennoch, mein Vortrag gibt nur wieder, was Prof. Juchem und andere kluge Männer und Frauen bereits gesagt haben, wenn ich auch nicht leugnen will, daß mir solche Denkansätze äußerst sympathisch sind und meine eigenen Gedanken unterstützen. <p align="justify">So habe ich z.B. immer wieder in der Literatur einen Hinweis auf Blaise Pascal gefunden. Pascal hat vor über 300 Jahren folgendes Fragment verfaßt: <br> <blockquote align="justify"><font face="sansserif,helvetica,arial">"Wir erkennen die Wahrheit nicht nur mit der Vernunft, sondern auch mit dem Herzen. Gerade auf diese letzte Art erkennen wir die ersten Prinzipien, und vergebens trachtet die vernünftige Überlegung, die nicht daran beteiligt ist, jene zu bekämpfen. [...] Die Prinzipien fühlt man, die Lehrsätze werden gefolgert, und das Ganze mit Gewißheit, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen - und es ist ebenso unnütz und ebenso lächerlich, daß die Vernunft vom Herzen Beweise für seine ersten Prinzipien verlangt, wenn sie ihnen zustimmen will wie es lächerlich wäre, daß das Herz von der Vernunft ein Gefühl für alle Lehrsätze verlangte, die diese beweist, wenn es sie annehmen will (1997, S .79-80).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Das heißt also, selbst wenn Pascal Vernunft und Gefühl oder Herz voneinander trennt, räumt er beiden einen eigenen und gleichberechtigten Platz ein. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Dies wird auch in anderen Fragmenten deutlich, in denen er zwischen dem "geometrischen" und "feinsinnigen Geist" unterschied (521/1 und 513/4, 1997, S. 324-327). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER> Der "feinsinnige Geist" erfaßt die Prinzipien, die "so hauchzart und so zahlreich" sind, im Ganzen; er ist in der Lage zu urteilen, aber er braucht einen "guten Blick". <br> <blockquote align="justify"><font face="sansserif,arial,helvetica">"Man sieht sie beinahe gar nicht; mehr als man sie sieht, fühlt man sie; man hat unendlich viel Mühe, um sie dem Gefühl derjenigen zugänglich zu machen, die sie nicht von selbst fühlen." (1997, S. 325).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Der geometrische Geist hingegen beschäftigt sich mit "faßlichen Prinzipien", ans denen er "Vernunftschlüsse" zieht. Beides zusammen wäre eine gute Ergänzung, doch das kommt selten vor. Die "Feinsinnigen" verlieren oft die Geduld bei den "trockenen Definitionen und Prinzipien". Und die "Geometer" haben zwar <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"... einen scharfen Verstand, dies aber nur unter der Voraussetzung, daß man ihnen alles mit Definitionen und Prinzipien genau erklärt; sonst sind sie verschroben und unerträglich ..." (1997, S.326).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, daß beides, Herz und Vernunft oder Verstand und Gefühl zusammen gebraucht werden, um zu verstehen; sich selbst, andere Menschen oder auch Prinzipien. <p align="justify">Zu einer ähnlichen Feststellung gelangte auch C.G. Jung 1921 in seiner psychologischen Typenlehre. Er unterschied vier Grundfunktionen: "Empfindung", "Denken", "Gefühl" und "Intuition", die mit den beiden Einstellungstypen "Introversion" und "Extraversion" auftreten können (1997, S. 11). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>So können acht verschiedene Typen entstehen, je nachdem welcher Aspekt stärker in ihnen hervortritt. Die anderen Funktionen sind weitgehend unbewußt und erfüllen eine "kompensatorische Funktion". Je stärker eine Funktion bewußt entwickelt ist, wie Jung am Beispiel des Intellektuellen (Denktypus) zeigt, desto stärker wird die entgegengesetzte Funktion (Gefühl) unbewußt auftreten, "unbeherrscht, launisch, irrational". <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Jedoch ist therapeutisch betrachtet "die Erkenntnis der unbewußten Impulse (...) nur dann von Nutzen, wenn dadurch die Einseitigkeit des Bewußtseins wirksam kompensiert wird." (1923/1997, S. 115-117). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Interessant an der Typenlehre ist auch, daß Jung die vier Funktionen unterteilte: im Diagramm ergibt sich dabei ein Kreuz aus einer senkrechten rationalen Achse (wobei sich Denken und Gefühl gegenüberstehen), und einer waagerechten irrationalen Achse (Empfindung und Intuition stehen sich gegenüber), (1936/1997, S. 23-24). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Aber selbst die rationalen Fraktionen Denken und Gefühl können eine irrationale Komponente haben, genauso wie die irrationalen Funktionen Empfindung und Intuition rationale Färbungen bekommen können (1921/1997, S. 131-153). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>So zeigt sich auch bei Jung ein Ganzheitsgedanke, der jeglicher Ab- oder Bewertung entbehrt. Er definierte Irrationalität als eine Eigenschaft, die "die Fassungskraft des vernünftigen Denkens übersteigt". Rationalität bezieht sich lediglich auf "seit alters überkommene, festgefügte Vorstellungskomplexe" und Gesetze, die "die durchschnittlich 'richtige', die angepaßte Einstellung bezeichnen." (1921/1997, S. 153, 170-171). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Und in seinem Schlußwort schrieb er: <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Daß die intellektuelle Erfassung des psychischen Vorganges zur Paradoxie und Relativität führen <i>muß</i>, ist sicher, schon aus dem Grunde, weil der Intellekt nur eine unter verschiedenen psychischen Funktionen ist, welche von Natur aus dem Menschen zur Konstruktion seiner Objektbilder dient. Man gebe sich nicht den Anschein, als ob man die Welt nur aus den Intellekt begreifen werde; man begreift sie ebenso sehr auch aus den Gefühl. Darum ist das Urteil des Intellektes höchstens die Hälfte der Wahrheit und muß, wenn es ehrlich ist, auch zum Eingeständnis seines Ungenügens gelangen." (1921/1997, S. 202).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Ludwig Klages schrieb 1929-33 sein Werk "Der Geist als Widersacher der Seele". Auch dort finden sich Abschnitte, in denen er explizit zu dieser Problematik Stellung bezieht. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>So hinterfragt und kritisiert er an einer Stelle die Begriffe 'Rationalität' und 'Irrationalität' (1960, S. 1419). An einer anderen Stelle vertritt er die Auffassung, daß ohne Gefühle kein "Urteilsvermögen" möglich wäre (1960, S. 265). Und schließlich kritisiert er die Vorgehensweise in der Wissenschaft, ein Aspekt, der im letzten Abschnitt dieses Vortrages noch einmal in Frage gestellt werden soll. <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Was die wissenschaftliche Geisteshaltung von der unwissenschaftlichen abhebt, ist viel weniger die Fähigkeit 'Gemütsbedürfnisse' zurückzudrängen, als der gezüchtete Hang, vermöge alleiniger Betätigung des Verstandes und unter weitgehender <i>Ausschaltung des Erlebens</i> zu forschen." (1960, S. 125).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Für Klages ist darum eine Wahrheit "gewußt", wenn sie im Erleben wurzelt, wenn sie sich hingegen auf Erfahrung und Lernen stützt, ist sie lediglich "gekannt". <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Somit hält er fest, daß in der Wissenschaft eine "flache Gesinnung" üblich ist, "wohingegen die tiefe Gesinnung - aus der Geistesentwicklung abgedrängt und gleichsam ungesetzlich gemacht" wurde (1960, S. 126). <p align="justify">Bevor ich schließlich auf Juchem's Ansicht zu diesen Thema komme, möchte ich auf eine ebenfalls neuere Veröffentlichung eingehen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>1997 erschien von Carola Meier-Seethaler das Buch "Gefühl und Urteilskraft. Ein Plädoyer für die emotionale Vernunft". Ihr Buch ist ähnlich umfassend wie Juchem's letzte Veröffentlichung und sie vereint darin psychologische, philosophische, historische, politische, ethische und feministische Aspekte. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ihre Kritik an der Vorherrschaft des Verstandes ist somit weit verzweigt, wobei sie die Ursache dafür in den patriarchalischen Gesellschaften sieht, die seit tausenden von Jahren existieren. Ihre Bilanz ist vernichtend und sie bringt klar zum Ausdruck, daß die Vernachlässigung von Emotionalität weitreichende Folgen für die Menschen, ihre Beziehungen zueinander aber auch für die Umwelt hat. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ihr Ansatz erschöpft sich aber nicht in der Darstellung katastrophaler gesellschaftlicher Zustände und dem Entwerfen düsterer Zukunftsperspektiven, sondern sie entwickelt auch konkrete Maßnahmen, die praktisch durchführbar sind und die man als durchaus heilsam bezeichnen könnte. Darauf werde ich später noch einmal kurz eingehen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Am Anfang steht jedoch die Analyse und Klarstellung der Begriffe und der Inhalte, die damit verbunden werden. <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Wie Emotionalität nicht mit Irrationalität und damit letztendlich mit Unvernunft gleichzusetzen ist, so ist Intellektualität nicht davor gefeit, daß die Richtung ihrer Denkschritte von irrationalen Motiven geleitet wird. Vernunft und Rationalität in einem nicht verengten Sinn zeichnen sich vor allem durch Bewußtheit aus: durch die bewußte Konfrontation mit den eigenen Gefühlen, Beweggründen und Wertungen ebenso wie durch die bewußte Kontrolle logischer Denkschritte. Dagegen ist von Irrationalität immer dann zu sprechen, wenn psychische Mechanismen unbewußt ablaufen und unerkannt in scheinbar rationale Denkmuster und Handlungen einfließen." (1997, S. 395)</font></blockquote> <p align="justify"><br>Nach allem bisher gesagten ist also festzuhalten, daß Rationalität bedeutet, daß Gefühle und Verstand zusammenfließen und eine innere Klarheit darüber herrscht, daß äußere Handlungen daraus entstehen, die nicht einfach rational aussehen, sondern tatsächlich "emotionale Vernunft" offenbaren. <p align="justify">Johann Juchem hat sich in seinem Buch "Kommunikationssemantik" nicht darauf beschränkt, die Bedeutung von Gefühlen im Zusammenhang mit Kommunikationsprozessen zu untersuchen. Er hat in den unterschiedlichsten Bereichen der Wissenschaft einem Phänomen nachgespürt, was tatsächlich den Ausspruch rechtfertigt: "Alles ist mit allem verbunden" (1998, z.B. S. 16, 35, 49). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Dieses Phänomen, oder vielleicht sollte man besser Prinzip sagen, fand er in der Philosophie, so z.B. der "Wille" bei Schopenhauer oder bei Leibniz die "vis activa". <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Juchem erwähnt des weiteren die Chaosforschung und die Quantentheorie. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Gestern fiel bereits im Zusammenhang mit der Quantentheorie der Begriff "Holomovement". <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>David Bohm versteht darunter eine "bruchlose und ungeteilte Totalität", eine "ganzheitliche Bewegung", in der implizit alles vorhanden ist (1987, S. 200). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Daraus leitet er die "implizite Ordnung" ab, die "ungeteilte Ganzheit des Universums", ein "ungeheures Meer von Energie", oder auch das "Prinzip des Lebens" (1987, S.233, 246-255). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Dieser stellt er die "explizite Ordnung" gegenüber, ihr entsprechen stabile Sinneselemente, Abstraktionen der impliziten Ordnung. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Es geht also um einen energetischen Zustand oder besser, eine energetische Gesamtbewegung, die für Menschen wahrnehmbar ist im Erleben, als dynamische Gefühlsbewegung. <p align="justify">Die Erkenntnis, daß Gefühle nicht einfach nur Gefühle sind, sondern in einen größeren Zusammenhang eingebettet sind, ist auch Neurologen, Neurobiologen und -physiologen nicht verborgen geblieben. Hier wäre insbesondere Damasio zu nennen, den Juchem ebenfalls erwähnt. Damasio's Erkenntnisse von Patienten mit Hirnschädigungen machen deutlich, daß ohne Gefühle auch der Rest, also der Verstand, nicht mehr funktionieren kann. Juchem beschreibt dies folgendermaßen: "ohne Gefühl wird der Intellekt richtungslos." (1998, S. 137). Die Gefühlsbewegung macht sich als "Hintergrundempfindung" oder wie Juchem sagt als "Stimmung" bemerkbar. Bewußt wird dies aber nur, wenn Veränderungen eintreten, die Juchem als "Störung" bezeichnet, so wie generell jede Störung einen Bewußtseinsprozeß ingang setzt (1998, S. 139). <p align="justify">Um noch einmal auf das Buch als gesamtes zurückzukommen: Es ist nur zwingend, daß Juchem die Bedeutung der Sympathie bei Philip Wegener und Gerold Ungeheuer hervorhebt, die bei beiden eine grundlegende Bedeutung für das Sprachverständnis bzw. den Kommunikationsprozeß haben. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Oder auch Susanne Langer, die mit ihrer Unterscheidung "präsentativer" und "diskursiver Symbolik" einen wichtigen Beitrag geleistet hat, indem sie die präsentativen Symbole als grundlegend betrachtet, gerade weil sie im Gefühl wurzeln. <p align="justify">Der Konstruktivimus schließlich ist nicht nur zum Teil eine Umschreibung dessen, was Ungeheuer und Juchem bereits anders formuliert haben, er beinhaltet auch, zumindest bei Maturana eine weitere Unterstützung für die Feststellung, daß Gefühle von elementarer Bedeutung sind. Liebe ist "die Grundlage des soziales Lebens" und Anlaß "Verhaltens-koordinationen" durch Sprache zu koordinieren (1987, S. 266 und 1997, S. 121). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Für Juchem läßt sich das konstruktivistische Gedankengut nahtlos in sein Gesamtbild fügen und bietet zudem eine Erklärung dafür, warum die Gefühlsbewegung immer wieder gestört wird. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Für ihn ist das Gefühl "der Ursprung kognitiver Energie" oder auch "die 'Keimzelle' bewuß ter Kognition" (Juchem 1998, S. 68, 129). Das heißt nichts anderes als daß Verstand, Vernunft, aber auch Intuition und Phantasie aus einer Gefühlsbewegung emergieren. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Die Vernunft ist "eine Vermittlungsinstanz zwischen Intuition und Verstand." (1998, S. 69). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Der Verstand jedoch ist in der Lage, diese verschiedenen kognitiven Zustände als getrennt zu erfassen, er fragmentiert und ist die Voraussetzung dafür, daß ein Bewußtsein darüber existiert. Juchem beschreibt den Verstand als "Wirklichkeitskonstrukteur": <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Seine Strukturen sind immer emotional geprägt, da die Gefühlsbewegung den Hintergrund des Verstandes bildet, andererseits sind alle Emotionen (Empfindungen) Verstandesprodukte." (1998, S. 159).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Die Wirklichkeitskonstruktion hat nach Juchem eine ganz elementare Bedeutung, durch sie entsteht "Identität"; eine "Ichkonstruktion", die unsere je einmalige Abgeschlossenheit, unsere "Autopoiese" (Maturana/Varela) garantiert. Die Erhaltung der Identität oder wie Juchem sagt, der "Identitätszwang" bedingt die Fragmentierung. Sobald Störungen auftauchen und somit die Wirklichkeitskonstruktion in Frage gestellt wird, tritt Bewußtsein infolge des Identitätszwanges auf und setzt eine neue Konstruktion in Gang (1998, S. 160-161). <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Der Verstand ist diejenige Art und Weise der Konstruktion von Identität und damit von Wirklichkeit, die sich im Sinne der Identitätserhaltung aus der Komplexion der Gefühlsdynamik "befreit", welche als "Konzentrationsfeld energetischer Wellen" der Gesamtbewegung aufgefaßt werden kann. Die Gefühlsausprägungen (Empfindungen, Emotionen) sind die unterschiedlichen "Verstandesbearbeitungen" als Bewertungszustände, bezogen auf die Systemidentität. Je höher der Intellekt, umso höher der Identitätszwang, umso breiter die Empfindungsspanne, umso mannigfaltiger die Wirklichkeit." (1998, S. 155).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Daraus habe ich geschlossen: je mehr Gefühle/Emotionen ein Mensch hat, um so intelligenter/intellektueller müßte er sein, da er ansonsten seine Identität gefährden würde. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Gleichzeitig habe ich aber schon oft beobachtet, und ich schließe mich da keineswegs aus, daß besonders intelligente Menschen gleichzeitig auch in bestimmten Bereichen besonders dumm und gefühlsarm noch dazu sind. Das könnte man nur so erklären, daß sie in Wirklichkeit viele Gefühle haben, unter einem großen Identitätszwang stehen und daher ihre Gefühle teilweise abspalten. Da diese Gefühle dann für den Intellekt nicht mehr zur Verfügung stehen, werden diese Menschen teilweise dumm. Die Lösung könnte sein, daß die Menschen lernen, ihren Gefühlsreichtum anzunehmen, ihn nicht als Bedrohung empfinden und Wege zu finden, wie sie kreativ damit umgehen können. Falls dies nicht möglich wird, können Sie sich sicher vorstellen, daß hier eine reiche Quelle für verquere Kommunikationssituationen liegt. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Die Sprache spielt bei der Bewußtwerdung und Konstruktion eine ganz entscheidende Rolle. Jedoch sind die sprachlichen Formulierungen einmalig und individuell und sie müssen es auch sein, da sonst die Identitätsgrenzen überschritten werden. Darum gibt es nach Juchem auch keine "semantischen Übereinstimmungen" (1998, S. 165). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Das heißt letztendlich nichts anderes als das, was Juchem auch in früheren Schriften immer wieder betont hat: Verständigung ist möglich, Verstehen jedoch nicht, zumindest nicht auf sprachlicher Ebene. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Juchem beschreibt dieses Phänomen in seinem neuesten Buch in Anlehnung an die Unschärferelation in der Quantentheorie als "Unschärferelation der Bedeutung": <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Will man sich verstehen, so kann man sich nicht verständigen. Will man sich verständigen, so kann man sich nicht verstehen." (1998, S.165).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Juchem streitet jedoch keineswegs ab, daß Verstehen möglich ist, wie er bereits 1985 in seinem Buch "Der notwendig konfliktäre Charakter der Kommunikation" darlegte. Und 1998 schrieb er: <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Die Möglichkeit des Verstehens (die der Verstand in 'seinem' Bereich 'vereitelt') liegt in dem unmittelbaren Übergang der Gefühlsbewegung zur Gesamtdynamik, in der jegliche Bewegung zur (Vielheit in der) Einheit kommt. In diesem Bereich ist das gegenseitige Verstehen 'unantastbar', d.h. es ist weder analysierbar noch beweisbar. Es ist subjektiv, obwohl es den anderen einbezieht. Es ist entweder da oder nicht da. Es ereignet sich im Erleben. Wer es reflektieren will, hat es im eigentlichen Sinne schon verloren!" (1998, S. 167).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Er stellt sich nun die Frage, ob man es dabei belassen sollte oder ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, das Problem des Verstehens wissenschaftlich anzugehen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Der Anfang ist jedenfalls gemacht; die Gefühlsbewegung, die mit dem Verstehen einhergeht hat den Platz zugewiesen bekommen, der ihr zusteht. Als Basis, als Wurzel, als allem anderen zugrundeliegend. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Auch der nächste Schritt ist gemacht, der darin besteht, die verschiedenen Bewußtseinsstufen zu differenzieren, was Juchem als "vorbewußten Verstandesprozeß" und als Bewußtsein bezeichnet (1998, S. 163 und 169). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ich bin daraufhin zu dem Schluß gekommen, daß sich drei verschiedene Stufen unterscheiden lassen, was ich als "Erleben - bewußtes Erleben - Bewußtsein" oder auch als "Verstehen - bewußtes Verstehen - Verstanden haben" bezeichnet habe. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Da die Kategorien Verstand, Vernunft, Gefühl etc. lediglich analytische Trennungen sind, ist davon auszugehen, daß es sich um ineinander übergehende Bewußtseinszustände, bzw. Erlebnisse handelt, die in alltäglichen Kommunikationssituationen individuell verschiedene Ausprä gungen haben und miteinander verschmelzen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>So kann es durchaus vorkommen, daß Verständigung und Verstehen gemeinsam auftreten, aber genauso gut auch wie Juchem beschrieben hat, ist es möglich, daß man sich verständigen und nicht verstehen sowie daß man sich verstehen und nicht verständigen kann. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ich bin der Meinung, daß es berechtigt ist, alle genannten möglichen Formen des Verstehens oder der Verständigung wissenschaftlich zu untersuchen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ich kann es jedenfalls "nicht sein lassen", um an eine Bemerkung von gestern anzuknüpfen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>In meiner Magisterarbeit "Kommunikationstheoretische Betrachtungen parapsychologischer Phänomene" (1999) wäre ich ohne die Annahme, daß Verstehensprozesse analysierbar sind, nicht weit gekommen. Es war ebenso unerläßlich, die Bedeutung der Gefühle herauszuarbeiten, die bei diesen Kommunikationsformen eine elementare Rolle spielen und oftmals der einzige Zugang sind, auch wenn sich manchmal diese Gefühle nachträglich durch objektive Tatbestände bestätigen lassen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Aber es zeigte sich, daß Gefühle in allen Kommunikationssituationen <i>die</i> entscheidende Rolle spielen. Gefühle sind es, die Kommunikation ermöglichen und verhindern, sie erklären warum Sympathie und Liebe Sprache ersetzen kann oder nach Sprache verlangt. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Gefühle sind der Anlaß für "individuelle Welttheorien" (Ungeheuer) oder "personelle Erfahrungstheorien" (Juchem), sie sind verantwortlich für ständig wechselnde Wort- oder Satzbedeutungen und für einmalige Situationen. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Somit läßt sich Juchem's neueste Veröffentlichung als konsequente Weiterverfolgung nicht nur der Kommunikationstheorie Ungeheuer's, sondern auch seiner eigenen Veröffentlichungen ansehen. Ich bin sicher nicht die einzige, die sich jetzt schon auf das nächste Buch freut ... <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Einen Grund weiterzumachen gibt es immer wieder, denn nichts ist endgültig geklärt und es gibt unendlich viele Wege, mehr Weisheit zu erlangen. <p align="justify">Einen möglichen Ansatz, wie man die Rolle von Gefühlen untersuchen könnte, beschreibt Meier-Seethaler in ihrem bereits erwähnten Buch. Für sie ist "ein Plädoyer für die emotionale Vernunft immer auch ein Plädoyer für die Sprache" (1997, S. 31). Ihr schwebt eine Ethik vor, die sich nicht auf eine "apriorische Moralbegründung" stützt, sondern auf "Intersubjektivität im Sinne eindeutiger Verständigungsmöglichkeiten über solche Urteile." (1997, S. 28 und 228). Das bedeutet aber, daß Emotionen aus diesem Diskurs nicht herausgehalten werden, sondern bewußt einfließen. Dem zugrunde liegen müßte ein "internationaler Katalog von Emotionswörtern" (1997, S. 31 und 289). <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Des weiteren könnten Analogien, Metaphern, Symbole, Gedankenlyrik, Dichtung, Traumbilder, Riten, Mythen, Kunst, Philosophie und feministische Sprachkritik dazu beitragen, den Zusammenhang von Emotionalität und Sprache zu untersuchen (1997, S. 277-293). <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"Deshalb halte ich es für falsch, die körpergebundene Gefühlskommunikation gegen die sprachliche Kommunikation mit den Argument auszuspielen, die sprachliche Formulierung von Gefühlen sei immer schon verfremdet, weil jede kognitive Reflexion eine innere Distanz voraussetzt. Jede symbolische Transformation setzt eine gewisse Distanz voraus, was aber nicht notwendig Verfremdung bedeutet. Sprachlicher Gefühlsausdruck verhilft auch zur Klärung und zur Überprüfbarkeit der unmittelbaren Empathie." (1997, S. 296).</font></blockquote> <p align="justify"><br>Diesen Ansatz könnte man diskutieren und auch, ob man damit dem Verstehen näherkommt. <p align="justify">Eine weitere Frage ist, ob diese Vorgehensweise das Erleben mit einschließt, was Klages gefordert hatte. Selbstverständlich müßte man zunächst einmal klären, was man unter Verstehen überhaupt versteht, ob es absolut oder nur partiell auftritt, wie es sich bemerkbar macht und wie man es sprachlich erfassen kann. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Letztendlich wird aber auch entscheidend sein, wie der jeweilige Wissenschaftler oder Mensch seine eigenen Erlebnisse bewertet. Immerhin muß man auch bedenken, daß Verstehen auch eine heikle Angelegenheit ist. Nicht ganz so heikel wie bei paranormalen Phänomenen, beispielsweise der Telepathie, aber dennoch besteht die Gefahr, die Identitätsgrenzen zu verlieren, wie Juchem beschrieben hat. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>Ich sehe dies in Zusammenhang mit der Nähe-Distanz-Problematik; wir brauchen die Nä he zu anderen Menschen, aber hin und wieder brauchen wir auch Distanz, um zu uns selbst zu finden und um zu bleiben wer wir sind: ein Individuum. Und manchmal wollen wir einfach, daß unsere Gedanken und Gefühle nur uns selbst gehören. <br><img SRC="spacer.gif" height=1 width=23 align=CENTER>So ist denn auch verständlich, daß sich Verständigung hauptsächlich auf die verstandesbetonte Kommunikation bezieht. Und wer jetzt noch nicht versteht, was unter Verstehen zu verstehen ist, dem kann ich nur noch einmal die Worte Pascals ans Herz legen: <br> <blockquote align="justify"><font face="arial,helvetica,sansserif">"... man hat unendlich viel Mühe, um sie dem Gefühl derjenigen zugänglich zu machen, die sie nicht von selbst fühlen." (1997, S. 325).</font></blockquote> <h2> Literatur</h2> <blockquote align="justify"> <li> <font size=-1>Bohm, David (1987): <i>Die implizite Ordnung. Grundlagen eines dynamischen Holismus.</i> München: Goldmann. (engl. Auflage 1980).</font></li> <li> <font size=-1>Damasio, Antonio R. (1995): <i>Descartes' Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn.</i> München, Leipzig: List. (engl. Auflage 1994).</font></li> <li> <font size=-1>James, William (1950): <i>The Principles of Psychology. Vol.I+II. </i>USA: Dover. (1. Auflage 1890).</font></li> <li> <font size=-1>Juchem, Johann G. (1985): <i>Der notwendig konfliktäre Charakter der Kommunikation. Ein Beitrag zur Kommunikationssemantik</i>. Aachen: Rader.</font></li> <li> <font size=-1>Juchem, Johann G. (1989): <i>Konstruktion und Unterstellung. Ein kommunikationstheoretischer Versuch</i>. Münster: Nodus Publikationen.</font></li> <li> <font size=-1>Juchem, Johann G. (1998): <i>Kommunikationssemantik</i>. Münster: Nodus Publikationen.</font></li> <li> <font size=-1>Jung, Carl Gustav (1997): <i>Typologie. </i>München: dtv.</font></li> <li> <font size=-1>Jung, Carl Gustav (1921): "Einleitung zu 'Psychologische Typen'". "Allgemeine Beschreibung der Typen". "Definitionen". Schlußwort zu 'Psychologische Typen'". In: <i>Jung</i> (1997), S.7-11, 27-104, 119-202.</font></li> <li> <font size=-1>Jung, Carl Gustav (1923): "Psychologische Typen". In: <i>Jung</i> (1997), S.105-118.</font></li> <li> <font size=-1>Jung, Carl Gustav (1936): "Psychologische Typologie". In: <i>Jung</i> (1997), S.13-25.</font></li> <li> <font size=-1>Klages, Ludwig (1960): <i>Der Geist als Widersacher der Seele.</i> München: J.A. Barth. (1. Auflage 1929-33).</font></li> <li> <font size=-1>Langer, Susanne K. (1979): <i>Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst. </i>Mittenwald: Mäander. (engl. Auflage 1942).</font></li> <li> <font size=-1>Maturana, Humberto (1997): <i>Was ist erkennen?</i> Mit dem Kolloquium "Systemtheorie und Zukunft". Hg.u. Einf. Rudolf zur Lippe, Übers. Hans Günter Holl. München, Zürich: Piper. (1. Auflage 1994).</font></li> <li> <font size=-1>Maturana, Humberto & Varela, Francisco J. (1987): <i>Der Baum der Erkenntnis.</i> Bern, München, Wien: Scherz. (span. Auflage 1984).</font></li> <li> <font size=-1>Meier-Seethaler, Carola (1997): <i>Gefühl und Urteilskraft. Ein Plädoyer für die emotionale Vernunft.</i> München: Beck.</font></li> <li> <font size=-1>Pascal, Blaise (1997):<i> Gedanken über die Religion und einige andere Themen.</i> Hrsg.: Jean-Robert Armogathe. Übers.: Ulrich Kunzmann. Stuttgart: Reclam. (1. Auflage 1670).</font></li> <li> <font size=-1>Schmitz, Jutta (1999): <i>Kommunikationstheoretische Betrachtungen parapsychologischer Phänomene.</i> Unveröffentlichte Magisterarbeit vorgelegt der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn.</font></li> <li> <font size=-1>Ungeheuer, Gerold (1987): <i>Kommunikationstheoretische Schriften I: Sprechen, Mitteilen, Verstehen.</i> Hg. u. Einleitung Johann G. Juchem, Nachwort H.-G. Soeffner u. T. Luckmann. Aachen: Rader.</font></li> <li> <font size=-1>Wegener, Philip (1885): <i>Untersuchungen über die Grundfragen des Sprachlebens.</i> Halle: Max Niemeyer.</font></li> </blockquote> </body> </html>

