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Wahrgenommene Prominenz metrisch-phonologischer Muster

(abgeschlossenes DFG-Projekt, Feb. 2001- Nov. 2003)

Phonologische Theorien zur Wort- und Satzbetonung werden zumeist lediglich anhand introspektiv gewonnener Daten überprüft. Da gerade die metrischen Gitter aber den Anspruch erheben, perzeptive Relevanz zu besitzen, wurden im Rahmen dieses Projekts die Vorhersageregeln der Metrischen Phonologie für das Deutsche formalisiert und (anhand perzeptiv ermittelter Daten) hinsichtlich ihrer Vorhersagegüte überprüft.

Dabei wurden zunächst Regeln auf Satzebene getestet, indem die Vorhersagen zu wahrgenommenen Prominenzmustern zueinander in Beziehung gesetzt wurden. Außerdem wurden Vorhersageregeln für die Vorhersage der Wortbetonung sowie Akzentverschiebungsregeln anhand von Wahrnehmungs- und Produktionsexperimenten überprüft. Die bestehenden phonologischen Regeln wurden anhand dieser Methode evaluiert und teilweise verändert bzw. verworfen. Abschließend wurde ein Regelsatz für die Vorhersage deutscher Betonungsmuster auf Wort- und Satzebene erstellt, der die wahrgenommenen Muster bestmöglich abbildet.

Ergebnisse zur Satzbetonung, zur Wortbetonung (Monomorpheme, flektierte und derivierte Formen) und zur Akzentverschiebung in (AB)C-Komposita liegen in Form von Veröffentlichungen vor.

Publikationen:

Kontakt:

Petra Wagner

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